Treue Helfer und Freunde auf Pfoten — mehr Mobilität und Sicherheit im Alltag
Unsere Blindenführhunde müssen nicht nur gesundheitlich absolut in Ordnung sein, sie werden auch intensiv darauf vorbereitet, viele Aufgaben im Alltag eines blinden Menschen zu erfüllen. Diese Ausbildung dauert ca. 6–8 Monate.
Die Hunde werden für folgende Aufgaben trainiert:
Ein Blindenhund verschafft:
Dass der Blindenführhund erkennt, ob eine Ampel grün oder rot zeigt, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Orientierung, ob gerade kein Fließverkehr herrscht und damit rot ist, hat natürlich der Führhundhalter durch sein Gehör. Er gibt dann dem Hund das entsprechende Kommando und der Hund führt ihn bis zum Randstein der gegenüberliegenden Seite und signalisiert das Hindernis (Stolpergefahr) durch das Heraufsteigen mit den Vorderpfoten. Dann erhält er das Kommando zum Weitergehen.
Wussten Sie? Es ist der Führhundhalter, der durch sein Gehör erkennt, ob der Verkehr fließt — nicht der Hund, der die Ampelfarbe sieht.
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